Bilder für Print und Web

Kommunikationsdienstleister und Medien machen immer wieder die gleiche Erfahrung: Wenn die Website, eine Drucksache oder ein Artikel bebildert werden soll, steht oft kein geeignetes Bildmaterial zur Verfügung. Für ein Fotoshooting ist es oft zu spät, weil ein Redaktionsschluss oder Drucktermin drängt. Abhilfe schafft hier ein Bildarchiv, auf das Sie jederzeit zurückgreifen können.

Ein Bild dient als Blickfang für kommunizierte Inhalte – sei es im Web oder in einem Printmedium. Bilder prägen den ersten Eindruck. Deshalb gilt: besser gar kein Bild als ein schlechtes Bild. Das allerdings ist eine verpasste Chance. Um nie mehr in Verlegenheit zu geraten, bauen Sie sich am besten ein Bildarchiv mit häufig gebrauchten Motiven auf.

Medienbilder machen eine Aussage

Was aber ist ein gutes Medienbild? Die wunderschöne Abbildung eines Produkts ist noch lange kein gutes Medienbild. Auch die Fotos, die Kollege Meier am letzten Betriebsfest geschossen hat, sind wenig geeignet, da entweder die Qualität nicht ausreicht, oder aber ein falscher Eindruck vermittelt wird. Fragt ein Journalist nach einem Pressebild Ihres Chefs, dann ist sein Passfoto denkbar ungeeignet. Ein gutes Medienbild übermittelt eine Botschaft. Im besten Fall erzählt es eine ganze Geschichte.

Personen
Wird also ein Bild Ihres Vorgesetzten gefordert, dann überlegen Sie sich, welche Aussage (abgesehen von einer authentischen Abbildung des Chefs) Sie darin verpacken wollen. Denn ein Porträtbild könnte so viel mehr aussagen als ein simples Passfoto. Überlegen Sie, ob das Bild Fachkompetenz, Kundenfreundlichkeit oder Kreativität vermitteln soll. Soll es mit einer bestimmten Aufgabe in Verbindung gebracht werden, mit einem Betriebszweig oder einem Produkt? – Je nach Aussage wählt der Chef für sein Bild die passende Kleidung, die stimmige Umgebung, oder er lässt sich bei einer Tätigkeit ablichten.


Heftarchiv-Tipp


Lesen Sie im Sekretärinnen SERVICE Nr. 6/2013, S.7 was Sie wissen müssen, wenn Sie mit Word Druckdateien erzeugen wollen. (Zugangsdaten finden Sie auf S. 1)

Produkte
Ähnliche Überlegungen stellen Sie zur Abbildung Ihrer Produkte an. Bilden Sie das fertige Produkt ab, wie es lieferbereit im Gestell liegt? Zeigen Sie, wie es fabriziert wurde, oder zeigen Sie es im Einsatz beim Kunden?

Unternehmen
Zeigen Sie im „Über-uns-Bereich“ Ihrer Website das Firmengebäude, zeigen Sie ein Team-Foto oder zeigen Sie einzelne Mitarbeiter bei der Arbeit? – Die Aussagen sind völlig unterschiedlich.

Das Bildformat

Grundsätzlich ist zwischen Bildern für das Internet und hochauflösenden Bildern für den Druck zu unterscheiden. Ein gutes Bild aus dem Web ist selten für den Druck geeignet, denn Bilddateien, die am Bildschirm betrachtet werden, sollten nicht zu umfangreich sein, sonst dauert der Bildaufbau zu lange.

Die Dateigröße ist aber nur bedingt geeignet, um Schlüsse auf die Bildqualität zu ziehen, da diese noch von anderen Faktoren wie Dateiformat, Kompression und Motiv abhängt. Generell können Sie davon ausgehen, dass Dateien bis zu 50 KB praktisch immer zu unbrauchbaren Druckresultaten führen. Wichtig ist die Dichte der Bildpunkte (dpi = engl. „dots per inch“). Für ein optimales Druckergebnis sind 300 dpi erforderlich.

Diese Zahl ist allerdings nur in Kombination mit der gewünschten Druckgröße aussagekräftig. Theoretisch könnte ein Bild aus nur 100 x 100 Pixeln bestehen und dennoch mit 300 dpi gedruckt werden. Das daraus resultierende Druckerzeugnis ist dann allerdings nur 0,85 x 0,85 cm groß. Beachten Sie die nachfolgenden Empfehlungen.


Bildformate – das Wichtigste auf einen Blick


Anwendung
Dateiformate
Farbskala
Optimale Auflösung
Druckgröße 10×15
Druck TIFF oder EPS CMYK 300 dpi 1800×1200 Pixel
Internet GIF oder JPEG RGB 72 dpi 640×480 Pixel
Tipp: Auf www.din-formate.de finden Sie einen Online-Pixel-Rechner, der Bildmaße in Anzahl Pixel (dpi) umrechnet.
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