3D-Faltkarten aus gewöhnlichem Papier

Müssen Sie dringend einem Mitarbeiter oder einem Kunden noch zum Geburtstag gratulieren und haben dummerweise keine Grußkarte zur Hand und absolut keine Zeit für einen Gang zum Einkaufszentrum, geschweige denn zur Papeterie? Dann können Sie mit wenigen Handgriffen aus normalem A4-Papier eine attraktive und wirkungsvolle Faltkarte gestalten.

Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein weißes A4-Blatt und eine Schere. Vorzugsweise wählen Sie ein etwas dickeres Papier (120g/m2). Zur Not tut es aber auch ein ganz gewöhnliches Papier aus dem Schacht Ihres Laserdruckers. Wenn Sie außerdem eine Schneidmaschine zur Hand haben, schneiden Sie dem A4-Papier der Länge nach einen etwa 7 cm breiten Streifen ab, sodass Sie nun ein längliches Format vor sich haben. Ihre Karte lässt sich auch aus einem A4- Format herstellen – statt einer quadratischen Karte erhalten Sie dann eine Karte in Hochformat.

Schritt 1:

Abb 1: Falten Sie das Blatt so, dass ein Rand von 4 cm übersteht.

Abb 1: Falten Sie das Blatt so, dass ein Rand von 4 cm übersteht.

Schritt 2:

Abb 2. Drehen Sie Ihr Blatt um, so dass die längere Seite oben liegt. Machen Sie nun die Seitenränder bündig, indem Sie in die obere Seite an beliebiger Stelle einen 2cm tiefen Zickzack-Falz anbringen.

Abb 2. Drehen Sie Ihr Blatt um, so dass die längere Seite oben liegt. Machen Sie nun die Seitenränder bündig, indem Sie in die obere Seite an beliebiger Stelle einen 2cm tiefen Zickzack-Falz anbringen.

Schritt 3:

Abb 3: Öffnen Sie die Karte. Der 2 cm tiefe Falz ist nun in der Innenseite sichtbar. Mit zwei parallelen Einschnitten in 2 cm Abstand bis zum Falz schneiden Sie nun einen Erker zurecht.

Abb 3: Öffnen Sie die Karte. Der 2 cm tiefe Falz ist nun in der Innenseite sichtbar. Mit zwei parallelen Einschnitten in 2 cm Abstand bis zum Falz schneiden Sie nun einen Erker zurecht.

Schritt 4:

Abb 4: Jetzt brauchen Sie Ihren Erker nur noch umzustülpen und den Mittelfalz nach Hinten zu falten – fertig ist Ihre Karte.

Abb 4: Jetzt brauchen Sie Ihren Erker nur noch umzustülpen und den Mittelfalz nach Hinten zu falten – fertig ist Ihre Karte.


Gedanken zum Schluss


Papiermode

Liebe Leserin, lieber Leser,
mit Papier lassen sich nicht nur Geschäftsbriefe schreiben, Karten falten oder Postsendungen verpacken. Auch Modemacher haben das Papier längst als vielseitiges Material für sich entdeckt. So zeigte der japanisch- brasilianische Künstler Jum Nakao in Antwerpens Modemuseum eine als Modenschau getarnte Performance. Sie können sich das Ereignis auf einem faszinierenden YouTube-Filmchen unter dem Stichwort „JumNakaoDesfile“ ansehen: Plissierten Lampenschirmen gleich, schreiten die Models mit filigranen Scherenschnitt-Reifröcken und kunstvollen Kostümen aus Papierstreifen und Spitzen über den Laufsteg. Dazu tragen sie schwarze Perücken aus Papier, die ihnen ein puppenhaftes Aussehen verleihen. Fasziniert bestaunt das Publikum die weiße Pracht. Doch dann – am Schluss der Show – reißen sich die Models ihre wunderbaren Kleider vom Leib und in Fetzen. In einem unfassbaren, Augenblick sind die Kunstwerke und die Arbeit von Monaten zerstört. Den Zuschauern stockt vor Entsetzen der Atem.

Lassen Sie sich das Schauspiel nicht entgehen!

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