Vertrauen

Liebe Leserin,
wer im Home-Office arbeitet, genießt das Vertrauen seines Arbeitgebers. Statt zu stempeln oder seine Arbeitszeit zu dokumentieren, gilt die Vertrauensarbeitszeit. Das heißt, der Arbeitgeber vertraut darauf, dass seine Mitarbeiter so lange wie vertraglich vereinbart arbeiten, ohne dass sie ihre Arbeitszeiten erfassen. Auf den ersten Blick mag dies als große Versuchung erscheinen, morgens etwas später anzufangen, Pausen in die Länge zu ziehen und früher Feierabend zu machen.

Firmeninterne Untersuchungen haben jedoch genau das Gegenteil gezeigt. In der Realität profitiert vorwiegend der Arbeitgeber, wo Berufs- und Privatleben sich vermischen. Wer den ganzen Tag am PC verbringt, erledigt zwischendurch auch einmal eine private Angelegenheit. Dafür arbeitet man auch am Abend und am Wochenende weiter, wenn die Arbeit nicht fertig geworden ist. Gerade bei der Vertrauensarbeit im Home-Office gehört es deshalb zur eigenen Verantwortung, kurze Erholungspausen einzuschalten und sich nicht tagtäglich nochmals spätabends an den Computer zu setzen.

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