Gewinnen Sie an Potenzial mit Benchmarking

In der Mai-Ausgabe haben wir Ihnen bereits vorgestellt, wie Sie Benchmarkingfür Ihre eigene Entwicklung und Karriere nutzen können. Lesen Sie heute wie Sie und Ihre Kolleginnen von dieser Managementmethodeprofitieren können.

Die Benchmark-Methode zielt im klassischen Sinne darauf, die eigenenProdukte sowie Vorgehensweisenin den direkten Vergleich zu anderen zu stellen. Dies kann …

  • unternehmens-/konzernintern,
  • branchenweit oder
  • im direkten Vergleich zu Konkurrenten

… geschehen.

Das gehört zu einer guten Vorbereitung

Wollen Sie beispielsweise Ihre Arbeitsleistung sowie die Ihrer Sekretariatskolleginnen unternehmensintern/mit einem anderen Unternehmen/mit einem Wettbewerbervergleichen, dann legen Sie genau fest, welche Aspekte hierbei eine Rolle spielen sollen.

PRAXIS-TIPP:

Für diese Auflistung bietet sich ein Brainstorming mit möglichst allen betroffenen Sekretärinnen/ Assistentinnen an.

Muster-Benchmarkliste zur Kundenbetreuung

  • Wie schnell wird die eingehende Post an die entsprechenden Mitarbeiterverteilt?
  • Wie lange dauert es, bis E-Mails und Briefe beantwortet werden?
  • Werden bei zeitaufwendigeren Themen Zwischenbescheide versandt?
  • In welchen Fällen wird der Kunde/Geschäftspartner nochmals telefonischkontaktiert?
  • Werden Zusagen eingehalten bzw. direkt umgesetzt?

Vergleichen Sie nur konkreteGrößen

Damit Ihr Benchmark auch konkrete Ergebnisse aufzeigen kann, müssen Sie sicherstellen, dass …

  • Ihre Messeinheiten und
  • die Beurteilungswerte

einheitlich gestaltet sind.

Orientieren Sie sich am Benchmark-Muster

Im Downloadbereich zu dieser Ausgabehaben wir für Sie ein Benchmark-Muster hinterlegt. Besuchen Sie www.sekretaerinnen-service.de Downloads Downloads für Abonnenten. Die Zugangsdaten hierfür stehen im Kasten auf Seite 1 unten links.

Handeln Sie konsequent

Damit die Benchmarking-ErgebnisseIhnen und Ihren Kollegen auch wirklich etwas bringen, müssenSie bereit sein, Konsequenzen aus diesen zu ziehen. Also …

  • entschuldigen Sie nicht die aufgedecktenSchwächen („Das kann doch mal vorkommen“, „Wir haben ja auch nur …“).
  • legen Sie gemeinsam in einem Maßnahmenkatalog fest, wie Sie die erkannten Nachteile so bearbeiten,dass daraus Stärken werden.
  • stellen Sie einen Zeitplan auf, innerhalb dessen die zielorientierteVerbesserung stattfinden soll.
  • definieren Sie, wie die Zielerreichungkontrolliert werden soll und wer diese Aufgabe übernimmt.

PRAXIS-TIPP:

Es ist wenig sinnvoll, ein solches Benchmark nur einmal durchzuführen. Da ein solches Verfahrennaturgemäß sehr aufwendig ist, sollten Sie sich mit Ihren Kolleginnenzumindest vornehmen, regelmäßig in kleinerem Rahmen zu überprüfen, ob sich nicht nach und nach wieder alten Gewohnheiten einschlichen haben.

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